Mario Gastal kommt aus Berlin, wobei er als absoluter Naturfreund regelmäßig den Kontrast zur Großstadt braucht. Jedes Jahr treibt es ihn ins unmittelbare Umland, ans Meer oder in die Berge, wo er entweder gerne wandert oder einfach die Sonne genießt. Seine größte Leidenschaft ist das Schreiben, und seit er Lesungen abhält, gehört auch das zu seinen liebsten Beschäftigungen. Insbesondere empfindet er es als wundervoll, wenn Kinder seinen Geschichten aufmerksam lauschen oder herzhaft lachen müssen.
Die Inspiration sammelt er oftmals im Urlaub, wo besonders viele neue Impressionen auf ihn einprasseln. Ansonsten kriegt er häufig beim Lesen Inspiration – oft reicht dafür schon ein einziges (besonderes) Wort, womit er etwas assoziiert, was zu seiner eigenen Geschichte passt.
Zum Schreiben gekommen ist er durch den Computer, den sich seine Eltern gekauft hatten, als er ungefähr sechs Jahre alt war. Seine Eltern sah er sehr oft mit Word und Excel arbeiten; die Tabellen fand er immer äußerst langweilig, ganz im Gegensatz zum Schreibprogramm. Rasch fing er an, selbst etwas zu schreiben, allerdings keine Geschäftsbriefe, sondern etwa 120 Kurzgeschichten. Seinen frühen Schreibstil kann man guten Gewissens als „ausbaufähig“ bezeichnen – er hat immer was zum Schmunzeln, wenn er eine seiner alten Geschichten herauskramt. Aber seine Fantasie wurde dadurch maßgeblich angeregt, was ihm bis heute zugutekommt.